Unternehmens-Portraits
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BONUS-Lebensmittelmärkte - Hoffnung für kleine Gemeinden und Langzeitarbeitslose
In den 70iger Jahren begannen die Lebensmittel-Discounter ihre Expansion. Sie bauten ihre großflächigen Märkte auf der 'Grünen Wiese', die Kunden fuhren raus aus der Stadt und kauften dort ein. Die Folgen dieser übermäßigen Discountmärkte-Ansiedlung bekommen nun viele kleine Gemeinden und Stadtteile direkt zu spüren: In der Innenstadt haben viele Fachhändler dicht gemacht, es fehlt inzwischen oft eine Einkaufsmöglichkeit für Dinge des täglichen Bedarfs. - Für viele Gemeinden könnten die BONUS-Märkte ein Ausweg aus diesem Missstand sein. Auf den ersten Blick handelt es sich um normale Lebensmittelmärkte; für ein attraktives Sortiment sorgt die REWE-Handelsgruppe, von der rund 10.000 Artikel bezogen werden.
Seitdem der erste BONUS-Markt im Jahr 2003 seine Türen öffnete, folgten 34 weitere Neueröffnungen. In den ersten Monaten des Jahres 2010 öffneten in Güglingen, Esslingen-Sulzgries, Urbach und in Ipsheim/Bayern neue BONUS-Märkte die Türen. Drei Kriterien unterscheiden diese Lebensmittel-Märkte aber von traditionellen Handelsketten:
Simone Hönle, Fachbereichsleiterin Personalentwicklung, erläutert zu unseren Fragen: „Bei uns werden Langzeitarbeitslose in verschiedenen Maßnahmen der Arbeitsförderung beschäftigt. Es kann sich im Einzelfall ein Beschäftigungsverhältnis im Anschluß ergeben. Außerdem entstehen durch die BONUS-Märkte Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze von der Stellvertretung bis zur Bezirksleitung. Aktuell beschäftigt BONUS 62 Mitarbeiter und 267 Personen in Arbeitsförderungsprojekten.Zusätzlich arbeiten 44 Mitarbeiter nach §16e (Eingliederung von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen mit Vermittlungshemmnissen) in den BONUS-Märkten. Die Vermittlungsquote liegt bei 25%, abhängig von der Region und den Teilnehmern."
Die BONUS gGmbH bietet allen Gemeinden an, sie bei der Prüfung von Standorten zu beraten. Hier erhalten Sie die Kontaktdaten der BONUS gGmbH. Unser Fazit: Überzeugendes und erfolgreiches Konzept für ein attraktives Einkaufsangebot in kleinen Gemeinden und die Integration von Arbeitslosen.
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