Cleverle - Kluge Köpfe

Baden-Württemberg ist das Land der Erfinder. Doch neben den bekannten Tüftlern und Entdeckern gibt es auch zahlreiche, unbekannte Cleverle, die durch ihren besonderen Einfallsreichtum auffallen.

Hier finden Sie Persönlichkeiten, die erfolgreich an einem gescheiten Produkt gebastelt haben, eine kreative Dienstleistung anbieten oder sich einer besonderen Idee verschrieben haben.

Wenn Sie uns jemanden empfehlen möchten oder sich selbst zu den Cleverle zählen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

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LIBRI Natural Energy - Belebende Bio-Schorle aus BW!

 

400 bis 500 Herzschläge in der Minute und dabei noch köstlichen Blüten-Nektar saugen. So aufregend stellt man sich das Leben eines Kolibri vor, der als Symbol für die neue Getränke-Marke LIBRI Pate steht.

 

Vanessa Frank hat zusammen mit den zwei Studienfreunden Toby, Tobias Weimann, und Mathias Gerhardt im Laufe des letzten Jahres in Ludwigsburg ein Unternehmen gegründet und eine belebende Bio-Fruchtsaftschorle in der Glasflasche entwickelt. Die Gründerin beschreibt das Besondere des Wachmachers mit Lifestyle-Touch:

 

„Unser Getränk ist kein chemischer Kurzzeit-Energy Drink wie auf dem Markt bereits zahlreich vorhanden, sondern ist durch seine Kombination aus konzentrationsfördernden, belebenden sowie beruhigenden Extrakten in dieser Form einzigartig. LIBRI sorgt für die richtige Balance zwischen Belebung und Ausgeglichenheit - und das über mehrere Stunden. Außerdem sind wir biozertifiziert, was uns sehr wichtig war, und LIBRI wird in der Mehrweg-Glasflasche abgefüllt.“

 

Die Geschmacksbasis bilden Direktsäfte (keine Konzentrate!) von Limetten, Birnen, Äpfeln und Holunderbeeren. Die Wachmacher stecken im Mix aus Weißtee, Guarana, Rhodiola, Zitronenmelisse und Traubenkernmark. Gesüßt ist der Drink mit dem kalorienarmen Kokosblütenzucker. Purer Kokosblütenzucker hat eine leichte Karamellnote und ist aufgrund seines niedrig-glykämischen Indexes der neue Star unter den Süßungsmitteln. Den drei Gründern kam die Idee, ein Bio-Getränk zu entwickeln, zunächst aus purem Eigeninteresse:

„Während des Studiums trinkt man viel zu viele nur aus Zucker und Wasser bestehende und so gar nicht lecker schmeckende Getränke, in stiller Hoffnung einen Kurzzeit-Push zu erhalten, der einem im Grunde auch nicht weiter hilft. Wir wollten gerne einen Drink entwickeln, der länger wach macht und die generelle Konzentrations- und Leistungsfähigkeit fördert – die Zutaten dazu findet man schließlich in der Natur“, erzählt Vanessa Frank. Zur Umsetzung dieser Vision kratzte man(n) und frau sämtliche Moneten, die auf Sparkonten und unterm Sofa zu finden waren, zusammen, um die Produktentwicklung und die erste Charge zu finanzieren. Aller Anfang war schwer, aber dann hat´s im Kolibri-Labor doch noch ´klick´ gemacht:

 

„Nach vielen Misch-Abenden mit Tütenweise Bioextrakten, Bio-Säften und einer Diamantenwaage entstand schließlich unsere Rezeptur. Wir sind alle Fruchtschorlen-Fans und wollten dieses typisch deutsche Gut der Saftschorle mit einem belebenden und energetischen Aspekt aufpeppen. Und auf einmal fanden alle cool, was wir machten und wollten auch etwas davon abhaben –wir hatten wohl den Nerv der Zeit getroffen; so kam schließlich die Idee der tatsächlichen Abfüllung. Die Glasflasche war für uns ein Muss, um auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein zu achten und somit ein ehrliches Gesamtkonzept zu verfolgen.“

Und wie schmeckt LIBRI? Wir nehmen bei hochsommerlichen Temperaturen eine eiskalte Flasche aus dem Kühlschrank und nippen den ersten Schluck. Wer sich an die klebrige Süße amerikanischer Limonaden gewöhnt hat, wird erst mal stutzen, denn LIBRI ist längst nicht so süß. Nach dem leichten Staunen entwickelt sich bei den nächsten Schlucken der volle Charakter von LIBRI, insbesondere die feine Säure. Insgesamt ein herb-frischer Geschmack, der voll im Trend nach nicht so zuckersüßen Getränken liegt und vor rund 20 Jahren mit einer gebrauten Bio-Limonade in Unterfranken begann.

Und wie verträgt sich LIBRI im Mix mit Alkohol? Rezept-Tipps und erste ´mixerologische´ Erfahrungen von Vanessa Frank: „Zum Glück haben wir mit Mathias einen passionierten Hobby-Bartender im Team. LIBRI lässt sich ganz hervorragend als Basis für Aperitifs und Longdrinks verwenden. Besonders beliebt ist Gin-LIBRI, wir haben z.B. Hendrick’s Gin mit einer Gurke, Eiswürfeln und LIBRI gemischt.

 

Mit Campari und Orangen lässt sich LIBRI ebenfalls wunderbar mischen und ergibt einen wunderbar fruchtig-herben Sommer Aperitivo. Ein ganz großer Liebling ist LIBRI als Aperitif mit Prosecco oder Champagner, Eis und Minze. Je nach Gusto kann man das auch noch mit Limetten verfeinern. Auch für Cocktails ist LIBRI unser neuer Liebling. Wir zerstampfen z.B. Limetten, Minze und Bio-Kokosblütenzucker und füllen das Ganze mit weißen Rum und LIBRI auf.

Ergebnis: Ein leckerer und munter machender LIBRI-Mojito.“

Schöne Eindrücke in die luftig-leichte LIBRI -Welt vermitteln der Facebook-Auftritt http://facebook.com/librienergy/ sowie die Website www.librienergy.com – hier ist auch ein Online-Shop, in dem man sich den Flaschen-Kolibri in 6-, 12- und 24-Mengen nach Hause holen kann.


 Unser Urteil: Cooles Bio-Getränk eines schwäbischen Start-Up-Unternehmens, das zwar nicht aus Berlin kommt, aber mit dem man sich am Prenzlauer Berg bestens sehen lassen kann.

 

Hier erhalten Sie die Kontaktdaten zur LIBRI Concepts GmbH.


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 Designmöbel aus dem antiken Holz alter Schwarzwaldhöfe -

Die Sankt Georgener Möbelmanufaktur woodesign stellt sich vor

 

 

Hoch oben im Schwarzwald, auf 862 Meter Höhe liegt Sankt Georgen. Wald, Wiesen und mächtige Schwarzwaldhöfe mit ihren tiefgezogenen Dächern prägen das Landschaftsbild der Bergstadt. Über Generationen hinweg sind sie Zeugen vom bäuerlichen Leben der Bewohner geworden. Einigen sieht man ihr Alter an. Die Ziegel sind gebrochen, manche fehlen ganz. Dann werden sie abgerissen, Balken und Bretter enden als Feuerholz – oder werden in der Möbelmanufaktur woodesign weiterverarbeitet. Ob als Tisch in Bayern, als Klemmbinder in Sibirien oder Paris oder als Couchtisch in Hamburg, das Holz aus den kleinen Schwarzwaldorten findet irgendwo auf der Welt seine neue Bestimmung …

Der Mann hinter den Möbeln:
Christoph Weißer liegt das Holzhandwerk im Blut. Der St. Georgener begeistert sich seit seiner frühen Kindheit für den Werkstoff, ist gelernter Zimmermann und schloss seine Ausbildung als Innungsbester ab. 2010 gründete er das Unternehmen woodesign Christoph Weißer und verleiht seitdem alten Schwarzwaldhöfen in Form von modernen Möbel ein neues Leben.

 

Historische Materialien, modernes Design, echtes HANDwerk
Christoph Weißer steigt sofort der Geruch von frisch gesägtem Holz in die Nase, wenn er die Werkstatt betritt. In der Mitte steht eine mächtige Kreissäge, rechts daneben ein alter, metallic-grüner Ofen. „Im Schwarzwald ist er unentbehrlich. Wenn die Holzscheite zu knistern beginnen, weiß man, dass der Winter gekommen ist“, erklärt er. Hinter Ofen und Säge befindet sich ein großer Tisch. Vier Meter lang und zwei Meter breit – bedeckt mit feinem Holzstaub. Er bietet genügend Platz zum Arbeiten. Dem Tisch gegenüber lehnen Balken und Bretter. Sie sind mehrere Jahrhunderte alt und bereit, um mit Edelstahl, Glas oder Granit kombiniert und zu Möbelstücken weiter verarbeitet zu werden. 

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Einzigartig bis ins Detail
Neben einer außergewöhnlichen Formgebung ist es vor allem die charakteristische Oberflächenstruktur, die die Möbel auszeichnet. Die Verarbeitung des Holzes im Hausbau liegt bereits Jahrhunderte zurück. Damals wurden die runden Baumstämme von den Zimmermännern mit Äxten in rechteckige Balken geschlagen und nicht wie heute gesägt. So entstand eine unverwechselbare Beschaffenheit, auf deren Erhalt auch bei der Beseitigung von eventuellem Wurmbefall geachtet wird. Mit Hilfe von Hitze wird das Holz in einer Trockenkammer auf schonende und natürliche Weise von Schädlingen befreit. Ihre Fraßgänge bleiben jedoch erhalten. Wurmlöcher und Risse schlängeln sich beliebig durch das Holz. Ganz gleich, ob lang, kurz, breit oder schmal – kein Balken gleicht dem anderen.

 

Durch ein Ausbürsten der weichen Jahresringe wird das Holz von Staub und Schmutz befreit und die Struktur hervorgehoben – so entstehen eine attraktive Optik und Haptik. Farbtöne, Risse und Kerben werden sichtbar. Das ist auch für Christoph Weißer jedes Mal ein spannender Moment: „Wenn ich die Balken von Staub und Dreck befreie, ist es immer ein anderes Bild, das mir das Holz bietet.“ Es variiert, wie die Töne in einem Musikstück. Von hell über dunkel, bis hin zu schwarz, durchzogen von glatten und unebenen Flächen. So entstehen moderne Designmöbel, von denen jedes seine ganz eigene Geschichte erzählt.

 

Neben der Möbelfertigung für Privatpersonen hat sich das Unternehmen um Geschäftsführer Christoph Weißer auch auf die Gestaltung von Firmenräumen spezialisiert. Flexible Lösungen werden hier individuell umgesetzt – sei es bei Konferenztischen, Büroschränken, Lichtlösungen oder Empfangstresen.

 

Unser Urteil: Eine wundervolle Kombination - einzigartig bis ins Detail, modernes Design und echtes HANDwerk! Die Möbelmanufaktur woodesign setzt nicht nur hinsichtlich der Nachhaltigkeit Maßstäbe! 

 

Hier erhalten Sie die Kontaktdaten zu woodesign Christoph Weißer in St. Georgen.

www.woodesign.de

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Metzgerei Siegle - Die Metzgerei im Ländle

 

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Früh morgens um fünf gehen die ersten Lichter an in der Jahnstraße 15. Sie liegt etwas versteckt, die Jahnstraße, und mit ihr das wohl feinste Fleischerfachgeschäft der Region. Bevor die Kunden im Laden stehen, sorgen fleißige Hände dafür, dass alles frisch in der Theke liegt.

Wir sind in Bietigheim-Bissingen, in der Metzgerei Siegle, eine der besten Metzgereien unserer Republik. Die Metzgerei Siegle ist deswegen so außergewöhnlich, weil sie eigentlich gar nichts Außergewöhnliches macht. Sie macht das, was ein Metzger von je her gemacht hat. Sie kauft ihre Schweine und Rinder vom Landwirt im Nachbarort, sie schlachtet die Tiere im hauseigenen Schlachthof, sie produziert die 120 Wurstsorten, die in der Ladentheke zu finden sind, alle selbst, sie stellt alle Fleischzubereitungen und natürlich die typischen Ländle-Spezialitäten selbst her. Gutes, altes Metzgerhandwerk in seiner Reinform. Eine Seltenheit heutzutage.

 

 dorisundfranksiegleDie Siegles
Die Siegles, das sind Doris und Frank Siegle. Beide Jahrgang 1965, zweifache Eltern und mit Leib und Seele für ihr Unternehmen und ihre Kunden unterwegs. Mit Fleischermeister und Fachverkäuferin sind sie nur unzureichend beschrieben, denn die Liste der Auszeichnungen, die die Siegles im Laufe der Jahre erhalten haben, ist lang. Sehr lang. Auf die Frage, wie man es schafft, immer so weit vorne mitzuspielen, weiß die mehrfach als Unternehmerfrau im Handwerk ausgezeichnete Chefin nur eine Antwort: „Man muss lieben, was man tut.“ Dabei schaut sie auf ihren Ehemann und ergänzt: „Und man muss lieben, mit wem man es tut.“ Frank Siegle ist der Stratege, der kreative Kopf in der Produktion. Seine Kreationen liegen in der Theke und werden von seiner Ehefrau, die, man nimmt es fast als Selbstverständlichkeit an, auch Ernährungsberaterin ist, den Kunden mit Begeisterung verkauft. „Niemand verkauft meine Wildbratwürstchen mit mehr Begeisterung als meine Frau.“, verrät der erfolgsverwöhnte Handwerker, der natürlich auch Betriebswirt ist. Die Metzgerei Siegle wird als GmbH geführt, mit zwei geschäftsführenden Gesellschaftern: Doris und Frank Siegle. Trotz der vielen Auszeichnungen mögen die beiden nicht viel Aufheben um ihre Personen machen. Sie sind so bodenständig wie die schwäbische Küche, aber auch die hat schließlich Meisterliches zu bieten.

 

Die Ländle-Spezialitäten
Wer kochen kann, wird sich in der Metzgerei Siegle wie im siebten Himmel fühlen. Wer es nicht kann, erhält von Doris Siegle jeden erdenklichen Rat, um etwas Leckeres auf den Teller zu zaubern. Ob Linsen mit Spätzle und Saiten, Gaisburger Marsch, Zwiebelrostbraten, Schwäbischer Sauerbraten, Ebbiresuppe, Siedfleisch mit Meerrettich und Rote Bete, Saure Nierle, Gulasch, Fleischküchle, Maultaschen, Wurstspatzen oder Salzfleisch – der schwäbische Genießer findet in der Auslage alles, was sein Gaumen je begehren könnte. Und wer die typisch schwäbischen Beilagen nicht selbst herstellen möchte, nimmt Leberknödel, Leberspätzle, Semmelknödel oder Maultaschen á la Siegle einfach fertig mit. Zum Mitnehmen eignen sich nicht weniger die Hausmacher Produkte der Siegles: Schwäbischer Presskopf, weiße Presswurst, roter und weißer Schwartemagen, Hausmacher Leber- und Griebenwurst, Bauernschmaus, Leberwurst geräuchert, fein und grob, Fleischkäse in vielen Varianten, Peitschenstecken, Landjäger, Saiten, Rote oder die vielfach prämierten Bratwürste. Diesen Reigen an Köstlichkeiten mit dem Markenzeichen Siegle gibt es nur an einem einzigen Ort: in der Jahnstraße 15 in Bietigheim-Bissingen, im Ländle halt.

 

Das Ladengeschäft
Die Metzgerei Siegle hat täglich geöffnet. Auch über Mittag. Wer den Laden betritt, wird empfangen von einem strahlenden Türkis und den meist nicht weniger strahlenden Gesichtern der Verkäuferinnen. Herzlichkeit ist eine Selbstverständlichkeit in diesem Hause. Gerne lauscht man den Empfehlungen der Fachkräfte. Sie wissen, was sie verkaufen. Sie kennen die Herkunft des Fleisches, sie kennen die Zutaten ihrer Produkte, und sie wissen ganz genau, wie die Kundin die Wurst geschnitten haben möchte. Hier Kunde zu sein, vermittelt das Gefühl, etwas Gutes zu tun. Für sich selbst, für das Tierwohl, für die Umwelt und das Handwerk. Was die Siegles so außergewöhnlich macht, ist die Tatsache, dass sie eigentlich gar nichts Außergewöhnliches machen, sondern alles so wie seit je her.

Und wenn abends die Lichter ausgehen in der Jahnstraße 15, dann haben viele Menschen im Ländle wieder gute und ehrliche Handwerkskunst genießen können. Dann war die Welt hier und da und dort wieder ein bisschen in Ordnung. Und all denen, die den Weg noch nicht gefunden haben, sei versichert: Morgen früh um fünf gehen die Lichter in der Jahnstraße 15 wieder an und fleißige Hände  an ihr Werk.

 

 Unser Urteil: Handwerkliche Spitzenqualität, die Ihresgleichen sucht!

 

Hier erhalten Sie die Kontaktdaten zu Metzgerei Siegle in Bietigheim-Bissingen.

www.metzgerei-siegle.de



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ajaa!-Biokunststoff-Boxen für Lebensmittel:
Chic, nachhaltig & aus dem Ländle!

logo-ajaaWer den Film ´Taste the Waste´ sah, weiß, dass ungefähr die Hälfte der Lebensmittel weggeschmissen wird. Doch wer nachhaltig handeln und frische Lebensmittel in der Küche aufbewahren, im Kühlschrank lagern oder  einfrieren möchte, hat bisher „statt Plastik“ wenig Aufbewahrungsalternativen: Glas und Porzellan sind schwer und zu zerbrechlich, und so landen die teuren Bio-Möhrchen, Brötchen und fertige Speisen fast zwangsläufig in Plastikboxen, die so gar nicht ´bio´ sind und oft ziemlich nach Plastik müffeln. 

Die ganze Welt liebt Plastik, aber die Film-Doku ´Plastic Planet´ führte eindrucksvoll vor Augen, dass die Erde langsam in Plastik erstickt und der Verdacht auf gesundheitliche Gefahren von Plastikprodukten besteht (gerade wenn heiße Lebensmittel in Plastikgefäße abgefüllt werden). - Zwei Cleverle aus Baden-Württemberg haben im Jahr 2013 eine schlaue, nachhaltige und ökologische Alternative auf den Markt gebracht, die unsere ´Plastik-Welt´ revolutionieren könnte: die ajaa!-Vorratsboxen aus Biokunststoff. 

Biokunststoff-Boxen 100% made im Ländle
Die beiden Wirtschaftsingenieure Raphael Stäbler und Fabian Rupp gründen im Jahr 2012 das Unternehmen 4e solutions GmbH und bringen die erste Lebensmittel-Vorratsbox aus einem Biokunststoff auf den Markt. Die Marke ajaa! steht für Produkte, die das Leben besser machen, gut aussehen und trotzdem praktisch sind. Die gesamte Wertschöpfungskette liegt in Baden-Württemberg: In Tübingen entwickeln die Grafiker von Goldersbach Design die Form, den eigentlichen Biokunststoff produziert eine Firma im Raum Heilbronn, ein Spritzguss-Spezialist aus dem Raum Stuttgart bringt das Granulat in die richtige Form, und die beiden jungen Firmengründer  koordinieren die Geschäftstätigkeit von der Firmenzentrale in Filderstadt aus.
Alle Rohstoffe kommen aus Süddeutschland - so bleiben die Transportwege kurz und der CO2-Ausstoß gering.
Raphael Stäbler erklärt gegenüber ´made im Ländle´ den innovativen Biokunststoff:

„Die ajaa!-Boxen bestehen zu wesentlichen Teilen aus Biopolymer auf Zuckerbasis. Der Werkstoff ist ein Abfall aus der Produktion von Alkoholen aus Zuckerrohr. Diese Stoffe werden bisher nur kompostiert oder entsorgt. Die CO2-Bilanz ist fast Null, da das eigentliche Nahrungs-/Genussmittel bereits produziert wurde und nur die Reststoffe von uns weiterverarbeitet werden. Weitere Bestandteile dieses nachhaltigen Materials sind ein spezielles Hartwachs (Carnauba-Wachs aus der Carnauba-Palme) sowie Mineralien (Kalk). Auf jeden Fall verzichten wir komplett auf den Einsatz von Erdöl, gesundheitsgefährliche Weichmacher und auf Schadstoffe wie Bisphenol A.“

ajaa Sortiment bunt Banderole 250Echt alltagstauglich: Lebensmittelecht, gefriersicher und chic
Die ajaa!-Dosen schonen aber nicht nur die Umwelt, sondern sehen auch noch chic aus! Hält man die Dosen in der Hand, fällt die glatte, angenehme Oberfläche auf. Die weißen Boxen sehen hochwertig aus,wirken robust und liegen trotzdem leicht in der Hand. Optischer Hingucker ist ein farbiger Design-Ring, je nach Wunsch in den Farben lime, pink, mandarin oder cool gray. Bislang gibt es vier unterschiedliche Größen: die quadratische Box mit 0,6 Liter bzw. 1,4 Liter Volumen sowie die längliche Box mit 0,9 Liter bzw. 2,1 Liter Fassungsvermögen. Noch einmal der visionäre Raphael Stäbler: „Die ajaa!-Box hat die gleiche Farbe wie das Roh-Granulat, aus dem es gespritzt wurde. Sie enthält keinen Farbstoff. Der Design-Ring (es handelt sich um keinen Dichtring) besteht aus demselben Material und wurde mit Biofarbe eingefärbt und vulkanisiert.

Die Vorratsdosen sind stapelbar, lebensmittelecht und gefriersicher, aber auch spülmaschinengeeignet – nur in der Mikrowelle sollte man sie nicht verwenden. ajaa!-Boxen zeichnen sich durch die hohe Robustheit, Beständigkeit und Verlässlichkeit aus und sind genauso bruchsicher wie die meisten Kunststoffe. Sie bleiben bei richtigem Gebrauch viele Jahre lang treue Helfer!“

ajaa Boxen bunt 250BioFach-Auszeichnung ´Best New Product 2013´
Die noch junge Firma konnte mit ihren umweltverträglichen Biokunststoff -Boxen bereits wichtige Endverbraucher-Auszeichnung einheimsen: Auf der internationalen Nürnberger Leitmesse BioFach wählten Messeteilnehmer ajaa! zum ´Best New Produkt 2013´! Bei diesem Award werden die überzeugendsten Neuheiten unter den ökologisch erzeugten Produkten gesucht. Während der Messe hatte jeder Messebesucher die Chance, sein Lieblingsprodukt in sieben Kategorien zu wählen. ajaa! ging aus dem Voting als Sieger in der Rubrik ´Non-Food´ hervor. - Wenige Wochen später folgt bereits die nächste Auszeichnung: Auf der 6. ´Internationalen Konferenz für Biotechnologie und biobasierte Kunststoffe´ erobern die ajaa!-Produkte den 3. Platz für das ´Biomaterial of the Year 2013´. Noch einmal Raphael Stäbler: „Immer mehr Menschen wollen nachhaltig leben – kaufen beispielsweise fair produzierte Bekleidung oder Lebensmittel mit Bio-Siegel und regionale Erzeugnisse. Doch zu Hause landet dann vieles in herkömmlichen Plastikbehältern, die zwar oft schön aussehen, aber nicht nachhaltig hergestellt wurden. Deshalb haben wir ajaa! gegründet und produzieren schöne und nützliche Dinge für den Alltag, die nur aus dem bestehen, was auf der Erde auch wieder nachwachsen kann.“

Verkauf über ausgewählte Handelspartner
Wer die Vorratsboxen aus nachhaltigen Rohstoffen beim Shopping-Bummel erwerben möchte, findet sie in ausgewählten Fachgeschäften wie den renommierten Häusern Tritschler oder Merz & Benzing in Stuttgart, Carl Abt in Ulm oder Claudia Scheck in Ravensburg.

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Hier erhalten Sie die Kontaktdaten der 4e solutions GmbH in Filderstadt.

www.ajaa.de


Unser Urteil: Halten Sie die ajaa!-Boxen in der Hand, riechen Sie daran und lassen Sie sich vom schlichten, zeitlosen Design gefangen nehmen, und Sie werden vor der nächsten Party für Plastikbehälter gelassen sagen: „Mir hend fei scho ebbes Bessers“.


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